Wissenschaftlich fundiert
Die Entwicklung basiert auf medizintechnischem Wissen, Literaturrecherche und systematischer Erprobung – aktuell unter anderem im Rahmen meiner Masterarbeit und einer Pilotstudie mit Otoplastiken für Hundeohren.
Über mich
Ich bin Medizintechnik-Studentin im Master und arbeite daran, Hörgeräte für Hunde aus der Idee in die Praxis zu bringen. Angetrieben hat mich mein eigener Hund Baghira – seine Schwerhörigkeit zeigt mir jeden Tag, wie viel Lebensqualität in guter Kommunikation zwischen Mensch und Hund steckt.
Alles, was ich heute bin, verdanke ich Baghira. Er hat mir gezeigt, was Vertrauen, Mut, Geduld und Liebe in ihrer tiefsten Form bedeuten. Und es fasziniert mich bis heute, wie sehr er all meine schönsten Erinnerungen mit sich trägt.
Meinen Weg als Mediziningenieurin bin ich in erster Linie für Baghira gegangen – mit dem Wunsch, die Welt für ihn ein kleines Stück besser zu machen und damit auch etwas Gutes für andere Hunde entstehen zu lassen.
Alle meine Erfolge widme ich Baghira.
In meinem Studium der Medizintechnik beschäftige ich mich mit der Frage, wie Technologie Menschen helfen kann – und habe mich gefragt: Warum sollte das nicht auch für unsere Hunde gelten, wenn sie ihr Gehör verlieren?
Das Projekt B. Dog Med Tech verbindet für mich drei Dinge:
Ziel ist es, eine Lösung zu entwickeln, die nicht nur technisch funktioniert, sondern sich für Hunde wirklich angenehm anfühlt und im Alltag gut nutzbar ist.
Baghira ist mein Hund – und der eigentliche Ursprung dieses Projekts. Er ist schwerhörig und hat mir sehr deutlich gezeigt, wie herausfordernd der Alltag mit einem Hund sein kann, der Signale nicht mehr zuverlässig hört: Rückruf, Verkehr, Warnsignale oder einfach nur die eigene Stimme.
Mit ihm habe ich erlebt, wie wichtig es ist, neue Wege der Kommunikation zu finden: über Körpersprache, Rituale und visuelle Signale. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass es bisher kaum technisch unterstützende Lösungen für hörgeschädigte Hunde gibt.
Aus dieser Lücke ist die Idee entstanden, Hörgeräte speziell für Hunde zu entwickeln – angepasst an Anatomie, Verhalten und Bedürfnisse der Tiere.
Die Entwicklung basiert auf medizintechnischem Wissen, Literaturrecherche und systematischer Erprobung – aktuell unter anderem im Rahmen meiner Masterarbeit und einer Pilotstudie mit Otoplastiken für Hundeohren.
Kein technischer Fortschritt rechtfertigt Stress oder Schmerzen für Hunde. Komfort, Verträglichkeit und eine behutsame Gewöhnung stehen für mich an erster Stelle.
Für eine alltagstaugliche Lösung braucht es ein Zusammenspiel aus Medizintechnik, Tiermedizin und Hörakustik. Ich suche aktiv den Austausch mit Fachleuten und Halter:innen, die ähnliche Herausforderungen kennen.
Aktuell arbeite ich an Prototypen und an der Pilotstudie zur Verträglichkeit von Otoplastiken im Hundeohr. Parallel dazu entsteht ein modulares Konzept, wie ein Hörgerät für Hunde in der Praxis aussehen könnte – von der Anpassung bis zum gemeinsamen Training mit dem Hund.
Wenn du selbst einen hörgeschädigten Hund hast, im tiermedizinischen Bereich oder in der Hörakustik arbeitest und dich für das Thema interessierst, freue ich mich sehr über Austausch.
Du möchtest mehr über das Projekt erfahren, dich zur Studie austauschen oder eine Kooperation anstoßen? Schreib mir gern eine Nachricht.
E-Mail: info@bdogmedtech.de
Auf der Startseite findest du weitere Informationen zu Technologie und Produkten; auf der Studien-Seite sind alle Details zur Pilotstudie zusammengefasst.